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Gedanken zur Monatslosung Juni 2026

Bild von einer Bibel

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.

Hebräer 13, 3

Die Benachteiligung, Verfolgung und Tötung von Christen hat viel größere Ausmaße, als die meisten von uns vermuten.

Weltweit sind mehr als 315 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung ausgesetzt. Die Hilfsorganisation Open Doors veröffentlich jedes Jahr einen Weltverfolgungsindex. Das ist eine Rangliste von 50 Ländern, in denen die Diskriminierung und Verfolgung in einem sehr hohen bis extremen Maß stattfindet. Nach dem Weltverfolgungs-Index von Open Doors hat sich die Christenverfolgung gegenüber dem Vorjahr weiter verschärft.

Wir sollten nicht dem Irrtum verfallen, dass so etwas bei uns nicht passieren kann. Die politische Situation kann sich schneller ändern als wir meinen. Das sogenannte christliche Abendland wendet sich mehr und mehr ab von Gott. Die Folgen sind bereits jetzt spürbar. Es wird Vielfalt und Toleranz propagiert, doch andersdenkende werden keineswegs tolerant behandelt. Bibeltreue Christen werden in den Medien zumeist als intolerant und extremistisch dargestellt. Von Christenverfolgungen durch fanatikern anderer Glaubensrichtungen, wird in den Medien wenig berichtet. Dagegen werden unbiblische Verhaltensweisen sogenannter radikaler Christen ausführlich wiedergegeben. Der Einfluss auf die Bevölkerung durch die einseitige Berichterstattung könnte die Vorstufe einer umfassenden Christenverfolgung sein, die in Matth. 24 von Jesus beschrieben wird. Wir sollten uns darauf einstellen.

Unsere Aufgabe ist es, an die Gefangenen und Verfolgten zu denken. Für sie vor Gott einzutreten, sie zu ermutigen und zu unterstützen. Oft sind wir bereits mit unseren eigenen täglichen Problemen voll ausgelastet, nicht selten sogar überfordert. Dabei noch an andere, persönlich unbekannte Personen zu denken, kann schon eine Herausforderung sein und gelingt nicht immer. Doch es ist wichtig für uns, dass wir unseren Blick weiten und nicht nur das eigene Wohl im Sinn haben. Auch wenn es uns selbst nicht gut geht, sollen wir die nicht vergessen, die ebenfalls in Bedrängnis sind. Nothilfe erzeugt Dankbarkeit auf beiden Seiten und schweißt zusammen.

Die Betroffenen erbitten an allererster Stelle Gebete. Unterschätzen wir nicht die Macht des Gebetes. „Des gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist,“ schreibt Jakobus in seinem Brief (Jak 5,16). Materielle und praktische Hilfen sind natürlich wichtig, aber immer nur ein Teil der Problemlösung. Gebetserhörungen können alle Probleme lösen, weil Gott allmächtig ist. Reduzieren wir nicht die Wirklichkeit Gottes auf unseren begrenzten Erfahrungsschatz. Der Schöpfer des Universums kann viel mehr bewirken, als wir uns vorstellen können. Während materielle und praktische Hilfen sofort wirksam sind, kann es bei Gebeten auch anders sein. Doch Gebete verhallen nicht ungehört. Immer wieder wird berichtet, dass die Benachteiligten Gottes Gegenwart und seine Führung deutlich spüren, wenn für sie gebetet wird.

Zum Glück gibt es einige kirchliche Organisationen, die den verfolgten und gefangenen Christen in aller Welt beistehen. Viele freiwillige Helfer sind oft bis zur persönlichen Belastungsgrenze zur Unterstützung im Einsatz. Vergessen wir auch diese Geschwister nicht. Auch sie brauchen Ermutigung und Unterstützung in ihrer wertvollen Arbeit. Das Band der Gemeinschaft soll immer wieder gestärkt werden. Der Schreiber des Hebräerbriefes weist darauf hin, dass Verfolgung und Misshandlung jeden treffen kann. Daher sollten wir das Leid der Verfolgten, Gefangenen und Misshandelten als unser eigenes Leid ansehen.

Gebet ist nicht als letztes Mittel anzusehen oder ein Ausdruck von Hilflosigkeit wie man bei dem Satz: „Da können wir nichts mehr machen, nur noch beten“, meinen könnte. Nein, Gebet ist ein mächtiges Werkzeug und kann Wunder bewirken, wenn Gott es will.

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