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Gedanken zur Jahreslosung 2026

Bild von einer Bibel

Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21,5

Die Jahreslosung stammt aus dem 21. Kapitel der Offenbarung. Im diesem letzten Buch der Bibel beschreibt Johannes seine Vision, die ihm auf der Insel Patmos offenbart wurde (ca. 90 – 95 n. Chr.). Er war dorthin wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus von der römischen Staatsmacht verbannt worden. Johannes schrieb seine göttlichen Visionen an die sieben kleinasiatischen Gemeinden. Zu der Zeit gab es einen Kaiserkult, bei dem der Kaiser eine göttliche Verehrung für sich in Anspruch nahm, die in dem Ruf gipfelte: „Der Kaiser ist Gott!“

Die Offenbarung des Johannes hingegen ist zum einen ein mutiges und strahlendes Bekenntnis zu Jesus Christus, zum anderen ein warnendes und zugleich seelsorgliches Schreiben an die verunsicherten Gemeinden. Im Verlauf wird auf ganz dramatische Weise das Leiden beschrieben, dass noch kommen wird. Man könnte darüber entsetzt und angsterfüllt sein, denn die Zukunft wird von großen Katastrophen, einer sich verbreitenden Gottlosigkeit und der Spaltung von Gemeinden erfüllt sein. Johannes jedoch grüßt die Gemeinden zu Beginn mit den Worten: „Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. (…) Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.“ (Offenbarung 1, 4 und 8)

Was für ein überwältigender Auftakt! Gott offenbart sich als der Anfang und das Ende, niemand steht über ihm, selbst die Zeit muss sich ihm unterordnen. Es gibt keine Macht, die ihm auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Wenn man die aktuellen weltpolitischen turbulenten Zeiten sieht und weiß, dass es erst noch schlimmer wird, ist es tröstlich zu wissen, dass unser liebender Gott das letzte Wort hat. Hoffnungslosigkeit und Leid werden nicht das Ende sein.

Wenn wir die Jahreslosung betrachten, befinden wir uns schon fast am Ende des Buches. Das Böse ist bereits besiegt  und die neue Welt Gottes bricht nun an. Das neue Jerusalem, der Ort der Gegenwart Gottes, kommt aus dem Himmel auf die Erde herab (Offb 21,2f.). Wir befinden uns also mitten in der Beschreibung der heilvollen Neugestaltung der Welt am Ende aller Zeit.

"Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird." (Jesaja 65,17 - geschrieben im 5. Jahrhundert vor Christus).

Das Böse wird in dieser neuen Welt keinen Platz mehr haben, Satan ist dann ein für alle Mal bezwungen. Ein Neustart im ganz großen Format. Oder anders ausgedrückt: Alle Not, alle Bedrängnis, alles Schlechte, Ungerechte und Böse in der Welt, alle Zustände von Angst, Schrecken, Unterdrückung und Tod können nicht verhindern, dass Gott einmal alles neu machen wird. Nichts liegt außerhalb von Gottes Kontrolle – er regiert allumfassend. Johannes‘ Vision gibt Hoffnung, dass unsere Sehnsucht nach Freiheit, Gerechtigkeit und Friede gestillt wird.        

Doch für uns Christen ist das Reich Gottes nicht nur Zukunftsperspektive, sondern hat durch die Menschwerdung Jesu und der Ausschüttung des Heiligen Geistes schon begonnen. Die Verwandlung der Erde geschieht nicht erst dann, wenn Gott genug hat und sich lange genug rausgehalten hat. Gott ist seit Beginn der Welt am Werk. Gott verändert durch sein Wort, sein Wirken und durch die Menschen, die zu ihm gehören. Wir dürfen an seiner Sendung, seiner Mission, Anteil haben. Wir dürfen und sollen mitgestalten. Gott möchte durch uns seine rettende Botschaft vom Kreuz in dieser Welt verbreiten. Das ist unser Auftrag. Und dabei können wir schon heute erleben, wie Gott Menschen und damit diese Welt verändert. Wir warten zum einen auf die herrliche Wiederkunft Jesu, die das Ende allen Schreckens bedeutet. Zum anderen beginnt Gottes Reich schon mit uns Christen, die wir durch Gnade gerettet sind. Durch Gottes Geist sind wir das Licht in dieser Welt und dürfen Anteil haben an der Aufrichtung seines Reiches.

„Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein […].“ (21,3f.)

 

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